Tokina Opera 50mm f1.4 Nikon F, Vollformat
Hersteller Tokina
Artikelnummer T700050N
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Tokina Opera 50mm f1.4 Nikon F, Vollformat

  • Premium-Normalobjektiv mit 50 mm Brennweite und hoher Lichtstärke 1,4, geeignet für Vollformat und APS-C.
  • Aufwendige 15-linsige Konstruktion, die eine außergewöhnliche Abbildungsleistung über das gesamte Bildfeld sicherstellt.
  • Elektronisch gesteuerte Blende mit neun abgerundeten Lamellen für harmonisches Bokeh.
  • Nützliche Extras: Gegenlichtblende mit praktischem Filterfenster, Fokussierrichtung wie Originalobjektive, Staub- und Spritzwasserschutz.
  • Nahezu geräuschlose Scharfstellung über ringförmigen Ultraschallmotor.

 


Normal, aber sicher nicht Standard

50 mm sind seit Erscheinen der Leica in den 1920ern die klassische Normalbrennweite im Kleinbildformat. Der Bildwinkel entspricht in etwa dem des menschlichen Auges, die Bilder wirken neutral und ohne perspektivische Übertreibung. Daher gehörte das 50er früher bei praktisch jeder Spiegelreflex zur preisgünstigen Erstausstattung. Vergleichbare Objektive gibt es bis heute, und letztlich basieren sie alle auf der klassischen Doppel-Gauss-Konstruktion, die bei Zeiss Ende des 19. Jahrhunderts den Namen "Planar" erhielt und typischerweise aus sechs oder sieben Linsen besteht.

 


Neue Wege für ein neues Leistungsniveau

Mit den Konstruktionen vergangener Jahrzehnte hat das Tokina Opera 1,4/50 nicht mehr viel gemein. Der optische Aufbau besteht aus nicht weniger als 15 Linsen in 12 Gruppen, darunter Linsen aus Glas mit besonders niedriger Dispersion und eine Asphäre in der Rücklinsengruppe. Dieser Aufwand kommt nicht von ungefähr. So gut die klassischen Konstruktionen bei leichter Abblendung waren und bis heute sind: bei offener Blende gibt es noch erhebliches Potenzial. Hier reiht sich das Opera unter die Hochleistungskonstruktionen der letzten Jahre ein, die neue Maßstäbe setzten. Geschaffen für die Anforderungen moderner hochauflösender Spitzenkameras mit Sensoren von 30, 40 und noch mehr Megapixeln. Denn was Sie früher selbst auf Kodachrome 25 nicht gesehen haben: aktuelle Digitaltechnik offenbart gnadenlos jede noch so kleine Schwäche.

Das komplett andere Konzept des Opera 50 mm spiegelt sich auch in seinem äußeren Erscheinungsbild wider: mit einem Gewicht von fast einem Kilogramm ist es mehr als dreimal so schwer und mit rund 11 cm doppelt so lang wie die Standard-Versionen von Canon und Nikon. Auch die Filterfassung misst großzügige 72 mm im Durchmesser.


Besonderheiten im Detail

Neben seinen optischen Vorzügen zeichnet sich das Tokina Opera 50 mm durch eine Reihe von Extras und Besonderheiten aus, die die Hanhabung erleichtern und/oder Bildergebnisse verbessern.


Angepasste Fokussierrichtung

Die Drehrichtung des Fokussierrings entspricht beim Opera 50 mm der der Canon- und Nikon-Originalobjektive. In Richtung unendlich wird also bei Canon nach links gedreht und bei Nikon nach rechts. Bei manueller Scharfstellung müssen Sie sich also nicht umgewöhnen, die Hand dreht intuitiv in die gewohnte Richtung. (Hinweis: die Produktfotos zeigen die Canon-Version).


Elektronische Blendensteuerung

Beim Nikon-Anschluss wurde eine elektronisch gesteuerte Blende vorgesehen, ähnlich wie bei aktuellen Nikon E-Objektiven, was für eine verbesserte Genauigkeit und Konsistenz sorgt. Bitte beachten Sie hier die Kompatibilität Ihrer Nikon-Kamera. Die gleiche Technik steckt auch in der Canon-Version, hier ist sie aber seit jeher Standard und daher mit jeder EOS kompatibel. Die neun Blendenlamellen sind abgerundet, so dass ein harmonisches Bokeh entsteht.


AF per Ultraschallmotor

Wie in dieser Klasse üblich, erfolgt die Scharfstellung über einen fast geräuschlosen und schnellen ringförmigen Ultraschallmotor. Die Scharfstellung geschieht über die Rücklinsengruppe, so dass das Objektiv seine Baulänge nicht ändert. Die kürzeste Entfernung liegt bei 40 cm ab Bildebene.


Neue ELR-Vergütung

Tokina legt Wert auf die Beachtung seiner neuen ELR-Vergütungs, die gegenüber den bisherigen Verfahren erheblich effektiver sei und Streulicht unter kritischen Lichtbedingungen erheblich reduziere, insbesondere wenn Lichtquellen direkt im Bild  zu sehen sind.


Sonnenblende mit Filterbedienfenster

Die im Lieferumfang enthaltene Gegenlichtblende BH-726 verfügt über ein spezielles integriertes Filterfenster. Wenn es geöffnet wird, haben Sie Zugang zum Filter und können so Filtertypen mit Drehfassung direkt einstellen, ohne dass die Gegenlichtblende abgenommen werden muss. Dies ist natürlich ein großer Vorteil beim Einsatz von Polarisationsfiltern oder variablen Graufiltern. Die Idee ist nicht neu (Pentax), aber nach wie vor bemerkenswert. Die Gegenlichtblende selbst ist blütenförmig ausgebildet und daher erheblich wirksamer als eine konventionelle zylindrische Blende, wie sie sonst bei 50-mm-Objektiven Verwendung findet.


Schutz gegen Staub, Feuchtigkeit und Spritzwasser

Beim Opera ist eine Reihe von Dichtungen verbaut, die das Objektiv weitgehend gegen Staub und Feuchtigkeit abdichten sollen. Sofern auch Ihre Kamera entsprechend abgedichtet ist, steht einem Einsatz bei feuchtem Nebelwetter oder Sprühregen also nichts im Wege. Wie üblich auch hier der Hinweis: das Objektiv ist natürlich nicht wasserdicht, Tokina nennt es "weather resistant".

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